Nach einer Unterbrechung im vergangenen Jahr ist der Grundausbildungslehrgang der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden wieder aufgenommen worden. Insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Kurs abgeschlossen und sind damit für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr ausgebildet.
Neustart nach Ausbildermangel
Der Lehrgang war im Vorjahr ausgesetzt worden, weil es an Ausbilderinnen und Ausbildern fehlte. Um diese Lücke zu schließen, hat die Berufsfeuerwehr gezielt neue Fachkräfte gewonnen. Nach Angaben der Feuerwehr konnten etwa 21 neue Ausbilder gewonnen werden, die den Lehrgang mitgestaltet haben.
Neue Strukturen und Lehrmaterial
Parallel zur Personaloffensive wurden organisatorische und technische Maßnahmen umgesetzt. Eine zentrale Plattform für die Kreisausbilder im Bereich Funk soll künftig den schnellen Zugriff auf relevante Unterlagen ermöglichen. Ferner wurde kompaktes und praxisorientiertes Ausbildungsmaterial erarbeitet, um die Lehrgänge effizienter und übersichtlicher zu gestalten.
Organisatorische Entlastung der Berufsfeuerwehr
Auch interne Abläufe auf der Feuerwache wurden angepasst, damit sich neue Ausbilderinnen und Ausbilder schneller zurechtfinden. Ziel der Änderungen ist es, den Dienstbetrieb der Berufsfeuerwehr möglichst wenig zu belasten und gleichzeitig die ehrenamtliche Ausbildung zu stärken.
Ergebnis und Ausblick
Der erste Durchgang nach dem Neustart endete mit dem erfolgreichen Abschluss aller 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen damit über die grundlegende Ausbildung, um künftig an Einsätzen mitzuwirken. Die Berufsfeuerwehr bewertete die Entwicklung positiv und erklärte, man blicke der Zusammenarbeit mit den neuen Einsatzkräften erwartungsvoll entgegen.
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