Donnerstag, 12.02.2026

Hochschule RheinMain führt wissenschaftliche Evaluation des Zukunftswerks Wiesbaden durch

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Nach einem Jahr Betriebszeit startet ein Projektteam der Hochschule RheinMain eine wissenschaftliche Begleitung des Zukunftswerks Wiesbaden. Das städtische Innovationslabor gehört zum Dezernat für Smart City, Europa und Ordnung und ist Teil des Programms Stadtlabor2Go, das gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach und mit Unterstützung des CityLAB Berlin smarte und nachhaltige Lösungen für die Stadtentwicklung erprobt.

Zielsetzung der Untersuchung

Die Evaluation soll klären, welche Formate und Werkzeuge im Zukunftswerk tatsächlich genutzt werden, welche Zielgruppen erreicht werden und wie die Angebote von Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen werden. Besondere Schwerpunkte liegen auf digitaler Teilhabe, Innovationskraft und nachhaltiger Stadtentwicklung. Untersucht wird auch, welche Angebote besonders gut angenommen werden, wo Zugangsbarrieren bestehen und wie Teilhabe und Innovation weiter gestärkt werden können.

Forschungsdesign und beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die Hochschule RheinMain bringt Expertise aus Sozialforschung und Mobilitätsforschung sowie aus Architektur und Bauingenieurwesen ein. Geplant sind Befragungen, Dokumentenanalysen und Interviews mit Projektbeteiligten, um belastbare Erkenntnisse zu gewinnen. Die wissenschaftliche Begleitung wird von Alina Franz sowie von Prof. Dr. Tanja Grendel aus dem Fachbereich Sozialwesen und Prof. Dr. Matthias Kowald aus dem Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen durchgeführt.

Erwartete Nutzung der Ergebnisse

Die Ergebnisse sollen öffentlich zugänglich gemacht werden und in die Weiterentwicklung des Zukunftswerks sowie in strategische Entscheidungen zur digitalen Stadtentwicklung einfließen. Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, betont, dass das Zukunftswerk Menschen jeden Alters die Möglichkeit bietet, digitale Technologien praktisch zu erleben und eigene Ideen einzubringen. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule RheinMain helfe dabei zu erkennen, was gut funktioniere, wo nachgesteuert werden müsse und wie die Angebote praxisnäher und nutzerfreundlicher gestaltet werden können.

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