Montag, 02.03.2026

Artothek Wiesbaden veröffentlicht Online-Datenbank mit rund 500 Einträgen

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Die Artothek der Landeshauptstadt Wiesbaden hat eine neue Online-Datenbank freigeschaltet. Ab dem 13. Januar sind knapp 500 Werke aus der städtischen Sammlung digital einsehbar und können über das Portal reserviert werden. Insgesamt umfasst die Sammlung etwa 4000 Objekte; die Datenbank soll schrittweise erweitert werden.

Start und Umfang der digitalen Sammlung

Die Datenbank ist über die Webseite www.artothek-wiesbaden.de erreichbar. Nutzerinnen und Nutzer können dort Werke aus Malerei, Grafik, Fotografie sowie Skulpturen und Objektkunst betrachten. Zu jedem Eintrag werden Angaben zum Entstehungsjahr, zum Format und zum aktuellen Verfügbarkeitsstatus angezeigt. Mit der Veröffentlichung will die Artothek die Sichtbarkeit der Sammlung erhöhen und den Zugang zur stadteigenen Kunst erleichtern.

Suche, Reservierung und Ausleihe

Ein Filtersystem ermöglicht die Suche nach Name des Künstlers, Technik, Format, Gattung, Entstehungsjahr und Rahmenmaß. Gefundene Werke lassen sich in einen Warenkorb legen und zur Reservierung vormerken. Nach einer Rückmeldung durch das Team der Artothek wird ein Abholtermin vereinbart. Ergänzend erläutert die Webseite den Ablauf der Ausleihe und zeigt Fotografien sowie Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern, die dokumentieren, wie die Arbeiten in privaten Räumen wirken.

Preise und Nutzungsbedingungen

Die Leihgebühren liegen derzeit zwischen 10 Euro und 51 Euro pro Halbjahr. Der ermäßigte Satz von 10 Euro gilt für Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner. Für Firmen fallen 51 Euro an. Die Ausleihe soll es ermöglichen, Kunst ohne Kauf zu erleben und sie bei Bedarf regelmäßig auszutauschen.

Künstler, Formate und Förderung

Vertreten sind sowohl etablierte Künstlerinnen und Künstler wie Paul Almasy, Johannes Grützke, Robert Lebeck, Annegret Soltau, Tjark Ihmels und Christa Möhring als auch jüngere Wiesbadener Künstlerinnen wie Helena Hafemann und Verena Schmidt. Neue Zugänge werden unter der Rubrik Neu in der Artothek vorgestellt. In der Reihe Geschmacksproben werden einzelne Werke vertiefend präsentiert, und das Format Kuckuck Kunstguck rückt jeweils ein Exponat in den Mittelpunkt.

Die Seite wurde von der Agentur Q für Strategie und Design entwickelt und gefördert. Weitere Unterstützer sind die Nassauische Sparkasse, die SV Sparkassenversicherung sowie die Sparkassen Kulturstiftung Hessen Thüringen. Die Artothek kündigt an, die Datenbank kontinuierlich zu ergänzen, um den digitalen Zugang zur Sammlung weiter auszubauen.

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