Mittwoch, 22.07.2026

Illegale Müllablagerungen in Eltville belasten Stadtbetrieb und Haushalt

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In Eltville am Rhein nehmen illegale Ablagerungen in der Landschaft nach Angaben der Stadt deutlich zu. Betroffen sind vor allem Abfälle aus Privathaushalten, darunter Bauschutt, alte Autoreifen und größere Elektrogeräte. Die Kommune meldet steigende Mengen und warnt vor ökologischen und finanziellen Folgen.

Umfang und Fundorte

Stadtwerke und Verwaltung berichten von einem breiten Spektrum an illegal entsorgtem Material. Vermehrt werden demnach Abrissreste, Kühlschränke, Herde sowie Duschwannen und Badewannen in Gräben oder auf freien Flächen abgestellt. Häufig werden Ablagerungen in unmittelbarer Nähe von Glascontainern und Altkleidersammelstellen festgestellt.

Als aktuelles Beispiel nennen Verantwortliche die kostenpflichtige Räumung mehrerer Tonnen Abrissmaterial einer alten Mauer, die auf städtischem Grund zurückgelassen worden war. Solche Einsätze treten laut Stadt in zunehmender Zahl auf.

Auswirkungen auf Personal und Haushalt

Die Entfernung des illegalen Mülls binde Personal der Stadtwerke, das dann für andere Aufgaben nicht zur Verfügung stehe, heißt es aus der Verwaltung. Aus Sicht des Bürgermeisters führt dies zu einer zusätzlichen Belastung des kommunalen Haushalts.

Die Stadt weist zudem darauf hin, dass illegale Müllentsorgung ein ordnungsrechtliches Vergehen ist, das mit Bußgeldern geahndet werden kann. Entsprechende Fälle werden bei den zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht.

Entsorgungsangebot der Stadt

Die Kommune verweist auf den örtlichen Wertstoffhof des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft als reguläre Entsorgungsmöglichkeit für private Haushalte. Dort können viele Abfallarten größtenteils kostenfrei abgegeben werden.

Die angegebenen Öffnungszeiten sind: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9 bis 16 Uhr. Die Verwaltung ruft die Bevölkerung zur Nutzung der bestehenden Entsorgungsangebote auf, um weitere illegale Ablagerungen zu vermeiden.

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