In einer aktuellen Auswertung von Stiftung Warentest wurde festgestellt, dass die Kosten für Girokonten in Deutschland erheblich variieren. Laut der Untersuchung belaufen sich die durchschnittlichen jährlichen Kosten auf 125 Euro. Es wurde herausgefunden, dass es große Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Banken und Sparkassen gibt. Besonders interessant ist die Tatsache, dass es kostenlose Konten vor allem für junge Erwachsene verfügbar sind.
Unter Berücksichtigung der analysierten Daten zeigt sich, dass 66 Konten weniger als 60 Euro pro Jahr kosten, wovon 12 sogar komplett kostenfrei sind. Diese kostenfreien Konten werden hauptsächlich als Gehaltskonten für Online-Kunden von Regional- und Neo-Banken angeboten. Stiftung Warentest kommt zu dem Schluss, dass Verbraucher bei zu hohen Kontokosten dazu ermutigt werden sollten, zu günstigeren Konten oder Banken zu wechseln, um Geld zu sparen.
Die Stiftung Warentest fordert in Anbetracht dieser Erkenntnisse die Banken und Sparkassen dazu auf, günstigere Konditionen für Girokonten anzubieten. Es wird empfohlen, kostenintensive Konten zu überdenken und gegebenenfalls auf kostengünstige Alternativen umzusteigen, um die finanzielle Belastung zu reduzieren.