Donnerstag, 28.08.2025

Die dunkle Seite von dm: Enthüllungen über Mobbing, Angstkultur und Leiharbeit im Logistikstandort

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Die größte Drogeriekette in Deutschland, dm, die für einen Umsatz von gut 12,5 Milliarden Euro bekannt ist, sieht sich mit ernsten Vorwürfen konfrontiert. Trotz des positiven Images als vertrauenswürdiger und nachhaltiger Arbeitgeber gerät das Unternehmen zunehmend in die Kritik. Insbesondere am Logistikstandort in Weilerswist häufen sich Berichte über systematisches Mobbing und eine Atmosphäre von Druck und Angst.

Die Beschwerden reichen von Mobbingfällen bis hin zu wachsender Unsicherheit aufgrund des verstärkten Einsatzes von Leiharbeit. Sowohl Abmahnungen als auch der vermehrte Einsatz von Leihkräften lassen die Arbeitsbedingungen bei dm in einem kritischen Licht erscheinen. Soziologe Alexander Gallas warnt vor den Folgen und berichtet, dass 70 Prozent der Leihkräfte zwischen prekärer Beschäftigung und Arbeitslosigkeit hin und her pendeln.

Die Diskrepanz zwischen dem sozial orientierten Image von dm und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen wird immer deutlicher. Die Unternehmenskultur steht auf dem Prüfstand, da Mobbing, Druck und die steigende Präsenz von Leiharbeit Fragen zur Arbeitsatmosphäre und zu den Bedingungen bei dm aufwerfen.

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