Am 23. August 2024 erschütterte ein mutmaßlich islamistisch motivierter Messeranschlag die Stadt Solingen. Ein Jahr nach diesem tragischen Ereignis sind die Bewohner*innen noch immer von Unsicherheit geprägt, obwohl sie sich gemeinsam um Zusammenhalt bemühen. Die Stadt ist weiterhin von Trauer gezeichnet, und die Betroffenen sind mit den Folgen des Anschlags konfrontiert.
Eine repräsentative Studie zeigt, dass 32 Prozent der Solinger auch nach einem Jahr noch mit Unsicherheit kämpfen. Das Vertrauen in staatliche Institutionen sowie die Sicht auf Zuwanderung hat sich infolge des Anschlags nachhaltig verändert. Ein Viertel der Befragten gibt an, eine kritischere Haltung zur Flüchtlingszuwanderung entwickelt zu haben.
Philipp Müller, Veranstalter des Stadtfestivals, kämpft immer noch mit den erschütternden Bildern und Emotionen, die der Anschlag hinterlassen hat. Dennoch bemühen sich die Bewohner*innen Solingens nach wie vor um Zusammenhalt und Normalität. Trotz der vorherrschenden Unsicherheit und Trauer möchten sie sich nicht von der Freude am Leben nehmen lassen.
Der Anschlag hat nicht nur individuelle, sondern auch gesellschaftliche Auswirkungen. Die Haltung zur Zuwanderung und das Vertrauen in staatliche Institutionen sind nachhaltig beeinflusst. Die Bewohner*innen sind entschlossen, trotz der schwierigen Situation ihren Optimismus und ihre Solidarität zu bewahren.
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