Donnerstag, 28.08.2025

Debatte um Altersgrenzen für Social Media entfacht Widerspruch

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Der Vorschlag des Suchtbeauftragten Streeck, eine strikte Altersbegrenzung für Social Media einzuführen, hat eine intensive Debatte ausgelöst. Während Streeck auf die Notwendigkeit einer klaren Altersreglementierung für soziale Medien hinweist, stoßen seine Pläne auf vehementen Widerspruch von verschiedenen Verbänden.

Der Kinderschutzbund, der Sozialverband Deutschland und der Verein ‚Aktiv gegen Mediensucht‘ lehnen Streecks Vorschlag ab. Sie argumentieren, dass eine pauschale Altersbeschränkung die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen einschränken würde.

Die Diskussion dreht sich insbesondere um die potenziellen Auswirkungen nicht altersgerechter Inhalte auf die junge Generation. Dabei werden auch gesetzliche Vorgaben, die Bedeutung von Medienbildung an Schulen und therapeutische Maßnahmen beleuchtet.

Bundesbildungsministerin Prien prüft derweil strengere Regeln für Social Media Plattformen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten.

Es wird deutlich, dass die Einführung strikter Altersgrenzen für Social Media auf geteiltes Echo stößt. Die Diskussion verdeutlicht, dass Medienbildung, die Schaffung sicherer Räume im Internet und ein verantwortungsvoller Umgang mit Technologien von großer Bedeutung sind – weit über pauschale Altersbeschränkungen hinaus. Die Forderung nach einer ganzheitlichen Betrachtung, die auch gesetzliche Rahmenbedingungen, schulische Medienkompetenz und die aktive Beteiligung junger Menschen einschließt, wird dabei immer lauter.

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