Donnerstag, 28.08.2025

Venedig Filmfestival startet mit Starbesetzung und politischer Kontroverse

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Das älteste Filmfestival der Welt, die Mostra in Venedig, ist bereit, die 82. Biennale mit einem glanzvollen Start zu beginnen. Unter dem Motto Stars und Filmhighlights versammelt sich die Branche in der italienischen Stadt, die im Vergleich zu Cannes und Berlin eine ruhigere Atmosphäre bietet.

Dennoch stehen politische Themen und die Beziehung zu Streamingplattformen im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung. Die Mostra in Venedig, bekannt als Oscar-Schmiede, hat in der Vergangenheit viele prämierte Filme hervorgebracht, die hier ihre Premiere feierten.

Die Festivaleröffnung wird mit Paolo Sorrentinos ‚La Grazia‘ eingeleitet, und der renommierte Regisseur Werner Herzog wird mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Trotz der geringen Präsenz der deutschen Filmbranche zeigt sich das Festival weltoffen und begrüßt Streamingdienste wie Netflix mit offenen Armen.

Es ist auffällig, dass Stars weniger für Filmgespräche, sondern vor allem für mediale Auftritte präsent sind. Das Festival setzt verstärkt auf visuelle Präsentationen und weniger auf traditionelle Interviews. Die Festivalatmosphäre wird maßgeblich von politischen und gesellschaftlichen Themen geprägt, wobei insbesondere die Diskussionen um eine pro-palästinensische Petition und die italienische Filmindustrie herausstechen.

Es wird deutlich, dass Streamingplattformen einen zunehmenden Einfluss auf das Festival ausüben, was neue Perspektiven und Herausforderungen für die Zukunft des Venedig Filmfestivals aufzeigt.

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