Donnerstag, 28.08.2025

Das Dilemma der Stiftungsfinanzierung in Deutschland: Zwischen Rekordhoch und Überlebenskampf

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In Deutschland verzeichnet die Stiftungslandschaft ein neues Rekordhoch, wobei die Mehrheit der Stiftungen gemeinnützig agiert. Doch gerade kleinere Stiftungen sehen sich vor finanziellen Herausforderungen. Autor Felix Oldenburg übt Kritik an inaktiven Stiftungen, die lediglich Gebühren generieren. Rechtsanwalt Thomas Wenninger verdeutlicht die Vorteile, die Banken aus der Verwaltung von Stiftungen mit geringem Vermögen ziehen können. Eine jüngste Gesetzesänderung erlaubt Stiftungen sogar, ihren Grundstock zu nutzen und sich aufzulösen, wenn der angestrebte Zweck nicht mehr realisierbar ist. Die persönliche Erfahrung von Vanessa Weber illustriert die Belastungen, die mit der Finanzierung und Verwaltung einer Stiftung einhergehen können.

Die Vielfalt der Stiftungslandschaft in Deutschland spiegelt sich in Tausenden von Stiftungen wider, wovon jedoch viele entweder inaktiv oder von geringer Größe sind. Besonders kleinere Stiftungen stehen vor der Herausforderung, ihre Kosten zu decken, während Banken ein lukratives Geschäftsfeld in der Vermögensverwaltung für diese Stiftungen sehen. Die Diskussion um die Effizienz und Sinnhaftigkeit von kleineren Stiftungen gewinnt an Fahrt. Die aktuellen Gesetzesänderungen sollen Flexibilität und Transparenz in der Stiftungslandschaft fördern, während Experten die Anlageoptionen für Stiftungsgründungen kritisch bewerten.

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