Montag, 15.12.2025

Mainz und Landkreis fordern schnelle Teilöffnung der gesperrten A643-Abfahrt Mainz-Mombach

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Der Landrat des Kreises Mainz-Bingen, Thomas Barth, und der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase haben die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt in einem gemeinsamen Schreiben aufgefordert, die seit Anfang Oktober voll gesperrte Abfahrtsrampe der A643 in Mainz-Mombach möglichst rasch wieder für einen Teilverkehr freizugeben. Die komplette Sperrung habe zu erheblichen Einschränkungen für Pendlerinnen und Pendler geführt, zu unnötigen Umwegen und zu einer zusätzlichen Belastung der ausgeschilderten Umleitungen, schreiben die beiden Kommunalpolitiker.

Hintergründe der Sperrung

Die Rampe von der Schiersteiner Brücke aus Wiesbaden Richtung Mainz ist seit Anfang Oktober für den gesamten Verkehr gesperrt. In ihrem Brief erkennen Barth und Haase an, dass die Gründe für eine eingeschränkte Nutzung des Bauwerks nachvollziehbar seien. Gleichzeitig kritisieren sie jedoch, dass eine vollständige Sperrung nicht ohne Weiteres als unvermeidbares letztes Mittel hingenommen werden könne.

Forderungen an die Landes- und Bundesebene

Die beiden Kommunalvertreter fordern eine erneute Prüfung von Maßnahmen, die eine Differenzierung nach Fahrzeugklassen im laufenden Verkehr ermöglichen würden. Konkret geht es um Lösungen, mit denen der Schwerlastverkehr gezielt umgelenkt werden kann, ohne den gesamten Verkehr auszuschließen. Sie bitten die Verkehrsministerin darum, gemeinsam mit den beteiligten Akteuren auf Bundesebene zügig eine teilweise Nutzung der Brücke und ihrer Anschlussstellen wiederherzustellen.

Praktische Folgen für Pendlerinnen und Pendler

Nach Darstellung von Barth und Haase können nicht wenige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nicht länger dafür in Haftung genommen werden, dass einzelne Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer Verkehrsregeln missachten. Eine dauerhafte Vollsperrung bis zur Fertigstellung einer neu zu bauenden Abfahrtsrampe halten sie für nicht vermittelbar. Die Forderung zielt darauf ab, kurzfristig Entlastung für den Berufsverkehr zu schaffen und die Situation auf den Umleitungsstrecken zu entspannen.

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