Donnerstag, 28.08.2025

Krankenversicherung in finanzieller Schieflage: Bundesrechnungshof schlägt Alarm

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Die gesetzliche Krankenversicherung steckt in einer ernsthaften Krise, da die Ausgaben deutlich höher sind als die Einnahmen. Dies führt zu einer wachsenden Finanzierungslücke, die vom Bundesrechnungshof alarmierend eingeschätzt wird.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Krankenkassen trotz der Anhebung der Krankenkassenbeiträge weiterhin mehr Geld ausgeben als einnehmen. Eine Prognose warnt, dass die Zusatzbeiträge bis zum Jahr 2029 auf 4,05 Prozent steigen könnten, wenn nicht gegengesteuert wird.

Die Bundesregierung sieht sich mit Kritik konfrontiert, da ihr vorgeworfen wird, nicht ausreichend Maßnahmen zur Kontrolle der Ausgaben ergriffen zu haben. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen fordert ein Ausgabenmoratorium, während die Regierung einen Plan für eine Übergangsfinanzierung durch Darlehen zur Nutzung von Steuergeldern vorschlägt.

Um ein finanziell stabiles Gesundheitssystem ohne ständige Beitragssteigerungen zu garantieren, soll eine Kommission eine Lösung erarbeiten. Es wird betont, dass schnelles Handeln zur Stabilisierung der Finanzen unumgänglich ist.

Es herrscht allgemeine Kritik an der Regierung, die als reformunwillig wahrgenommen wird. Es wird gefordert, dass Gesundheitsministerin und Bundesrechnungshof frühere und konkrete Ergebnisse liefern. Es bestehen Zweifel an der Fähigkeit der Regierung, eine echte Reform des Gesundheitssystems umzusetzen.

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