Donnerstag, 29.01.2026

Wiesbaden integriert Baustellenmelder in digitalen Zwilling und erweitert Kartenangebot

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Ab Januar ist der bisherige digitale Baustellenmelder der Landeshauptstadt Wiesbaden direkt in den städtischen digitalen Zwilling integriert. Die Stadt verspricht damit eine zentrale Anlaufstelle für Informationen zu aktuellen und geplanten Baustellen. Neben der Darstellung der Baustellen lassen sich auf der Plattform weitere Themenkarten wie Parkmöglichkeiten, Ladesäulen und Fahrradwege einblenden.

Mehr Themenkarten in einer Anwendung

Der digitale Zwilling bündelt verschiedene Daten in einer interaktiven Oberfläche, die laut Stadt auf allen gängigen Endgeräten nutzbar ist. Neu hinzugekommen sind zudem Lieferzonen, die für Logistik und Zustellung von Waren ausgewiesen sind und Unternehmen sowie Zustelldiensten bei der Planung helfen sollen. In Vorbereitung auf die Kommunalwahl am 15. März können Nutzerinnen und Nutzer zudem Wahlbezirke und Wahllokale abrufen.

Technik und Finanzierung

Die technische Umsetzung erfolgte durch das Sachgebiet Geoinformation im Tiefbau und Vermessungsamt in enger Abstimmung mit dem Referat Smart City. Finanzierung und Betrieb beruhen nach Angaben der Stadt auf kommunalen Mitteln sowie Förderprogrammen des Landes Hessen. Die Anwendung ist als kontinuierlich weiterzuentwickelndes Angebot geplant.

Ziele und Beteiligung

Verkehrsdezernent Andreas Kowol betont, die Integration des Baustellenmelders mache Informationen „allen besser zugänglich und praxisnäher“. Er fügte hinzu, dass sich Einwohnerinnen und Einwohner so mit wenigen Klicks einen umfassenden Überblick über ihre Stadt verschaffen könnten, etwa für den Weg zur Arbeit oder den nächsten Einkauf.

Die Stadt sieht den digitalen Zwilling als Instrument, das Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit hilft, städtische Entwicklungen visuell nachzuvollziehen. Langfristig sollen weitere Anwendungen folgen, die den Alltag erleichtern, die Bürgerbeteiligung stärken und das Verständnis für urbane Prozesse verbessern.

Bürgerinnen und Bürger können die erweiterte Plattform unter wiesbaden.virtualcitymap.de direkt aufrufen. Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Rathausseite zum digitalen Zwilling verfügbar. Die Stadt nimmt zudem Anregungen und Hinweise zum Angebot entgegen.

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