Die Ortsverwaltung in Auringen ist nach umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Freitag, 10. Juli, offiziell wieder in Betrieb genommen worden. Die Stadt hat das Gebäude energetisch aufgerüstet, denkmalpflegerisch gesichert und neue Räume für Verwaltung, Ehrenamt und Vereine geschaffen.
Auslöser und Umfang der Arbeiten
Grund für die Sanierung war ein undichtes Dach, durch das Regen bereits in das Gebäude eindrang. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss 2024, das Dach zu erneuern und zugleich den so genannten Kopfbau zu ertüchtigen. Dieser Bereich entsprach noch weitgehend dem Zustand aus den 1950er Jahren.
Das ursprünglich in den 1930er Jahren errichtete Schulhaus mit Lehrerwohnung, das später als Rathaus genutzt wurde, erhielt eine neue Dachdeckung, eine Dämmung des bisher ungedämmten Kopfbaus sowie umfangreiche Innenausbauten. Ergänzend wurde eine hybride Heizungsanlage mit Wärmepumpe und Gasbrennwerttechnik installiert und eine Photovoltaikanlage angebracht.
Neue Nutzung und Räume
Im Rahmen der Arbeiten sind mehrere neue Büroräume entstanden. Der Kopfbau beherbergt nun einen Besprechungsraum und mehrere Büros. Zusätzliche Flächen sind für das Ehrenamt vorgesehen, außerdem wurde ein Besprechungsraum für Vereine und Gruppen eingerichtet. Die Stadt bezeichnet das Gebäude als zentralen Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger sowie als zeitgemäßen Arbeitsplatz in einem historischen Umfeld.
Finanzierung und Zeitplan
Die Gesamtmaßnahme kostete rund 1,2 Millionen Euro. Etwa 480.000 Euro wurden aus dem Klimabudget der Stadt finanziert, die verbleibenden Mittel kamen aus dem Instandhaltungsbudget des Hauptamtes. Nach Angaben des Oberbürgermeisters wurden alle Arbeiten termingerecht abgeschlossen und im veranschlagten Budgetrahmen umgesetzt. Er ist zugleich Dezernent und damit für das Hauptamt und die Ortsverwaltungen zuständig.
Mit der Fertigstellung endet nach Darstellung der Stadt eine Reihe früherer Teilbaumaßnahmen; das Gebäude soll künftig sowohl kommunale Funktionen erfüllen als auch die Standards der Klima und Denkmalpflege berücksichtigen.
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