Freitag, 03.07.2026

Respekt im Freibad Kleinfeldchen: Teams bieten Ansprechpartner und Unterstützung an den Wochenenden

Empfohlen

redaktion
redaktionhttps://wnn-online.de
Wiesbaden im Blick. Aktuell, unabhängig, nah.

In den Sommerferien sind im Freibad Kleinfeldchen an Wochenenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, die für einen respektvollen Umgang werben und als Ansprechpartner fungieren. Die Teams sind an weißen T-Shirts und lila Westen zu erkennen und sind jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr im Bad präsent.

Einsatz und Erkennbarkeit

Die Teams der Mobilen Jugendarbeit MOJA waren erstmals am letzten Juniwochenende im Einsatz und werden an allen Wochenenden bis einschließlich Sonntag, 9. August, im Freibad präsent sein. Besucherinnen und Besucher können sie an der Kleidung erkennen und bei verbalen Grenzüberschreitungen oder anderen übergriffigen Situationen ansprechen.

Aufgabe und Kooperation

Die Mitarbeitenden informieren über eine respektvolle und gleichberechtigte Kultur im Schwimmbad und weisen auf die Kampagne ‚Luisa ist hier‘ hin. Diese bundesweite Initiative wird in Wiesbaden vom Kommunalen Frauenreferat koordiniert. Seit Mai ist der städtische Bäderbetrieb mattiaqua Teil der Aktion. Laut Angaben sind Angestellte von mattiaqua für derartige Fälle geschult und können Betroffenen Hilfe anbieten, wenn sie sich mit der Frage ‚Ist Luisa hier‘ an das Personal wenden.

Statements der Beteiligten

Der Betriebsleiter von mattiaqua, Thomas Baum, betont, dass das Schwimmbad ein sicherer Ort für alle sein solle. Die Teilnahme an der Kampagne und der Einsatz der Teams zeige, dass es keinen Platz für sexistisches oder übergriffiges Verhalten gebe und diese Schritte als Qualitätsmerkmal zu sehen seien.

Carolin Rauscher vom Kommunalen Frauenreferat erklärt, dass die Umsetzung der Kampagne bei mattiaqua ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setze und öffentliche Räume sicherer machen solle. Bontu Adam, Koordinatorin bei MOJA, fügt hinzu, dass die Teams nicht nur in akuten Situationen helfen. Sie suchten bewusst die Orte auf, an denen Jugendliche und junge Menschen zusammenkämen, führten Gespräche und boten Unterstützung an, um für ein respektvolles Miteinander zu werben.

Quelle anzeigen

Weiterlesen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelles